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Eine Zisterne selber bauen

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Zisternen sind ökologisch sinnvoll und helfen dabei eine Menge Geld zu sparen. Wird das Wasser in einer Zisterne gesammelt, entfallen dafür die Leitungswasserkosten und man kann das Wasser nahezu kostenlos zu folgenden Zwecken nutzen.
Eine Zisterne selber bauen

  • zur Gartenbewässerung
  • für die Waschmaschine
  • für die Toilettenspülung
  • zum Duschen

Der Bau einer Zisterne ist mit Anleitung einfach und unkompliziert, zudem spart er eine Menge Geld. Warum zögerst du also noch?

Wie viel Platz muss ich für eine Zisterne einplanen?

Das Volumen und damit der benötigte Platz für eine Zisterne hängen von zwei Faktoren ab:

  • Wie viel Regenwasser kann auf der Dachfläche aufgefangen werden?
  • Wozu soll das gesammelte Wasser genutzt werden

Als Grundregel gilt: Pro 25 m² Auffangfläche muss 1 m³ Speichervolumen gerechnet werden. Bei Wassernutzung im Haushalt ist 1 m³ Speichervolumen pro Person zusätzlich notwendig.

Welche Vor- und Nachteile bieten Zisternen aus Kunststoff bzw. Beton?

Zisternen können aus Kunststoff oder Beton bestehen. Betonzisternen sind langlebig, stabil und auftriebssicher. Nachteilig ist die relativ aufwendige Montage. Zudem können sie undicht werden.

Bei Kunststoffzisternen ist die Montage einfacher und die Gefahr von undichten Stellen geringer. Als Flachtank benötigen sie nur eine geringe Aushubtiefe. Nachteilig ist die geringere Auftriebssicherheit.

Mit welchen Kosten ist für eine Zisterne zu rechnen?

Die Kosten hängen nicht nur von der Größe und der Materialwahl ab. Je nach Nutzung benötigt die Zisterne eine unterschiedliche Ausstattung. Wird sie nur zur Gartenbewässerung genutzt, sind die Kosten geringer als bei der zusätzlichen Wassernutzung im Haushalt. Wer möglichst viele Arbeiten selber durchführt, kann bis zu 50 Prozent der Kosten sparen.

Was kann ich beim Bau einer Zisterne unter Anleitung selber machen?

Eine Zisterne kann man auch selber bauen. Am einfachsten geht das mit einer Kunststoffzisterne. Der Zisternenbehälter wird einfach in den Boden einlassen und die notwendigen Leitungen angeschlossen. Zum Bau einer Betonzisterne wird in die Grube eine ca. 20 cm dicke Bodenplatte mit Baustahlmatte gegossen. Nach dem Aushärten werden die Wände aus Randsteinen errichtet (dabei die Aussparungen für die Rohre nicht vergessen). Die Rohre für Pumpe und Zuläufe werden an den entsprechenden Stellen einbetoniert. Anschließend die Lücke zwischen Randsteinen und Grube mit Erdaushub auffüllen und mehrere Schichten Dichtschlämme aus Beton im Inneren der Zisterne aufgetragen (Zwischen dem Auftragen der einzelnen Schichten jeweils einen Tag zur Austrocknung warten). Auch der Deckel für die Zisterne kann aus Beton gegossen werden oder fertig als Kanalschachtabdeckung mit Deckel gekauft werden. Zum Schluss werden die Rohre an das Hauswasserwerk oder eine Saugpumpe angeschlossen.

Wo ist der richtige Standort für meine Regenwasser oder Trinkwasser Zisterne?

Die Zisterne sollte sich möglichst nahe am Technikraum befinden. Als Grundregel gilt: Der Abstand zwischen Zisterne und Pumpe oder Hauswasserwerk sollte nicht mehr als 12 m betragen.

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