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Lehm als Baustoff und zur Gestaltung

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Lehm als Baustoff und zur Gestaltung

Der Baustoff Lehm gehört zu einen der ältesten Baustoffe überhaupt und darf stolz auf eine über 9.000-jährige Geschichte zurückblicken. Seine herausragenden Materialeigenschaften und die Vielseitigkeit für die Verwendung haben dazu beigetragen, dass er selbst in unserer modernen Zeit beliebt ist. Er bietet nämlich zahlreiche Vorteile:

  • Lehm reguliert sehr gut die Luftfeuchtigkeit
  • verhindert somit die Bildung von Feuchtigkeit und Schimmel an den Wänden
  • speichert Wärme
  • bindet Schadstoffe
  • konserviert Holz
  • trägt zum Umweltschutz bei

Ein natürlicher und vielseitiger Baustoff

Grundsätzlich ist der Baustoff ein Gemisch aus Ton und Sand mit verschiedenen Korngrößen. Je nach Region und Vorkommen weicht die Zusammensetzung im einzelnen ab. Da es keine Norm für diesen natürlichen Baustoff gibt, kann dieser durchaus verschiedene Eigenschaften vorweisen. Im Lehm wirkt der Ton als Bindemittel. Die verschiedenen Sandsorten darin werden als Füllmittel bezeichnet.

Was für Eigenschaften bietet Lehm hinsichtlich Schallschutz und Regulierung der Luftfeuchtigkeit im Raum?

Wer Lehm für den Bau und auch zum Verputzen verwendet, kann davon ausgehen, dass viele positive Effekte erzielt werden. Durch die hohe Dichte des Baustoffes können zum einen Schall und Lärm nur schwer durchdringen, welches letztendlich zu einem hervorragenden Schallschutz führt. Darüber hinaus speichert Lehm sehr gut Wärme. Das heißt vor allem in der kalten Jahreszeit, weniger heizen und Energie sparen!

Durch die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit trägt der Lehm zu einem sehr angenehmen Raumklima bei. Auch Schadstoffe und Feinstaub werden ihm aus der Luft aufgenommen. Wer mit Lehm baut, tut nicht nur etwas gutes für die Geldbörse, sondern auch für die eigene Gesundheit.

Worauf ist zu achten, wenn Lehm verwendet wird?

Da Lehm nicht wasserfest ist, muss bei der Verarbeitung einiges beachtet werden. Und daher ein paar Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Hier können schon Öle oder Kalkputz gute Dienste erweisen. Generell wird Lehm hierzulande vorzugsweise im Innenbereich verarbeitet.
Wichtig zu wissen wäre noch, dass der Baustoff beim Trocknen sein Volumen verringert. Es ist also mit Rissen im Putz zu rechnen. Durch die zusätzliche Verwendung von Kunststoffgeweben kann diesem Effekt ein wenig entgegengewirkt werden.

Welche Vorteile habe ich durch die Verwendung von Lehm?

Lehm ist ein natürlicher Rohstoff, der immer wieder verwendet werden kann. Durch die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, entzieht der Lehm kleinen Lebewesen und auch Schimmel die Lebensgrundlage. Kein Wunder also, dass vor allem alte Fachwerkhäuser noch heute in einem so guten Zustand sind.
Lehm schützt zudem Holz. Die Grundsubstanz, sprich die Balken und Bretter werden regelrecht konserviert. Zu den Kernvorteilen für die Verwendung gehören Schallschutz, Wärmedämmung sowie die Regulierung des Raumklimas.

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