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Gartenteich anlegen

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Man muss nicht am Wasser wohnen, um von Wasser umgeben zu sein. Ein eigener Gartenteich verhilft Ihnen zu einem ebenso entspannten Gefühl. Egal, für welche Größe Sie sich entscheiden, wird er ein Blickfang für Sie als auch Ihre Gäste sein, ihr persönliches Naturerlebnis vergrößern und zudem die Vielfalt der Tier-/und Pflanzenwelt Ihrer Umgebung vergrößern. Kurz um: Sie tun etwas für sich als auch für die Natur.

Für günstige und hochwertige Teichfolie aus EPDM und Zubehör für Ihren Gartenteich empfehlen wir den Shop teichfolien-gunstiger.de. Hier finden Sie ebenso eine Anleitung wie man die Größe der Teichfolie berechnet.

Standortwahl und Größe

Ob, wie und wo Sie den Gartenteich (mindestens 7-10m² groß und 60-80cm tief) anlegen, entscheiden Sie ganz nach Ihren Wünschen und Gegebenheiten. Wollen Sie ein natürliches, wildes Feuchtbiotop oder ein kreatives Kunstwerk schaffen? Wollen Sie einen Teich rund um in Haus anlegen, im Eingangsbereich oder einfach etwas Kleines hinten im Grundstück? Wie viel Platz und Ressourcen haben Sie? All diese Fragen sollten Sie sich beantworten und sich vor allem die wichtigsten Frage stellen: Gibt es da, wo Sie den Gartenteich ins Auge gefasst haben, genügend Tageslicht (6-8h Sonne/Tag)? Und ist der Ort, wo Sie den Teich bauen wollen, von allen Seiten zugänglich und ist die Uferböschung wenigstens teilweise flach? Je größer ein Teich, umso besser das biologische Gleichgewicht.

Wie lege ich einen Gartenteich an?

Einen kleinen Gartenteich anzulegen, sollte nicht das Problem sein. Sie baggern das entsprechende Grundstück in angemessener Tiefe aus (bei 60-80cm heben Sie 80-100cm aus), modellieren Sie verschiedene Tiefen und legen das die Grube mit Sand (2cm), Vlies und Teichfolie aus und betten darin Steine, Kies (20cm) und Teicherde. In dieses Teichsubstrat pflanzen dann typische Teichpflanzen im Teich ein und am Teichrand herum (Bäume sollten nicht in er Nähe sein, da sich Wurzeln und Laub ungünstig auswirken können). Achten Sie auf die Sauerstoffversorgung und bauen Sie notfalls Pumpen ein. Bei größeren Teichen kann man mit mehreren Kammern das Wasser zirkulieren lassen und muss evtl. auch Fische nicht umsiedeln, wenn man das Wasser austauscht (Trennwände aus Kiessäcken, Steine, Beton… sollten 20cm unter der Wasseroberfläche enden). Vermeiden Sie Hohlräume im Becken, die Sie später auffüllen müssen. Am Rand geht das mit Erde bzw. Kies, was Sie mit Wasser schlammig machen. Damit wird alles aufgefüllt und stabil. Vermeiden Sie dicke Erdklumpen! Achten Sie bei der Platzwahl auf ein ausgewogenes Verhältnis von Schatten und Sonne. Zu viel Sonne lässt alles schneller sprießen und Sie haben evtl. mehr Arbeit. Und denken Sie an Ihre Nachbarn, wenn Sie Wasserfälle und Fontainen einbauen wollen. Das Geplätscher gefällt nicht jedem. Ebenso das Froschgequake, in dessen Genuss Sie unweigerlich kommen werden.

Was kann ich mit dem Erdaushub des Gartenteichs machen?

Nutzen Sie den Erdaushub zur Gestaltung des Uferbereiches und der Pflanzenwelt rund um den Teich! Schmeißen Sie auf keinen Fall die gute Erde weg! Es wäre schade darum.

Wie tief sollte mein Gartenteich sein?

Ein Gartenteich sollte 60-80cm tief sein und dazu zu 100-80cm ausgegraben werden. Natürlich kann man ihn auch 1,20cm tief machen. Ab 1,49m brauchen Sie jedoch eine Genehmigung und Sie sollten sich lieber für einen Schwimmteich entscheiden. Innerhalb des Gartenteiches legt man unterschiedliche Tiefen an. Unterschiedliche Pflanzen benötigen unterschiedliche Lagen bzw. Tiefen. Je höher der Wasserstand ist, umso mehr Platz brauchen die Pflanzen (15-30cm: 0,5-1m², 40-60cm: 1-2m², 60-120cm: 4-10m²).

Welche Folien sollten in Gartenteichen eingesetzt werden?

Den Gartenteich können Sie ganz einfach mit einem Fertigbecken mit bereits eingebauten Vertiefungen für Pflanzen usw. selbst in die Grube stellen. Diese Becken sind stabil und beständig. Entscheiden Sie sich für eine eigene oder größere Form, müssen Sie Teichfolie (ab 1mm=okay) möglichst aus einem Stück (sonst vor Ort verschweißen) verwenden. Diese muss rundherum 20cm mehr haben (also +40cm) und am Rand 1cm rausschauen. Dort wird am besten mit Kies statt Erde ein Abschluss gebildet. Eine Bepflanzung macht alles unsichtbar und optisch schön. Welche Folien es gibt, finden Sie im Artikel „Schwimmteiche“. Aufwendiger bauen Sie mit Tonziegeln und Lehm oder Wackersteinen und Beton.

Worauf ist bei der Auswahl der Teichfische und Teichpflanzen zu achten?

Achten Sie darauf, ob die Folie für Pflanzen und Fische gut geeignet ist und welche Pflanzen Sie wohin setzen wollen, denn jede Pflanze braucht andere Voraussetzungen.

  • Gartenzone: normaler, frischer Gartenboden für Sträucher, Stauden, Blütengewächse
  • Feuchtzone: am Wasserrand für Pflanzen, die ständige Feuchtigkeit lieben
  • Sumpfzone: 10cm über bis 10cm unter Wasserrand für Sumpfpflanzen
  • Flachwasserzone: 10-40cm für Wasserpflanzen, die dauernd im Wasser sind
  • Seerosenzone: für Unterwasserpflanzen und andere Wasserblattpflanzen

Mindestens 1/3 der Fläche sollte pflanzenfrei sein. Es sollte vielfältig gepflanzt werden, wobei ¼ Unterwasserpflanzen sein sollten. Pro m² rechnet man 2-3 Pflanzen, kleinere Teiche werden anders bepflanzt als größere. Seerosen lieben es warm und ruhig und werden auf kleinen Hügeln oder in Körben gepflanzt. Zum Schluss denken Sie daran, den Teich nicht vollständig zufrieren zu lassen. Das ist besser für das Leben unter/im/am Wasser.

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