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Rollrasen verlegen – leicht gemacht

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Rollrasen ist in Kleingärtenanlagen oder auch zu Hause vor der Haustür immer häufiger anzutreffen. Unlängst haben Hobby-Gärtner die Vorteile der ausrollbaren Grünfläche erkannt, weswegen sie immer häufiger Rollrasen anstatt Raseneinsaat nutzen.

  • Das Verlegen des Rollrasens ist schnell und einfach.
  • Rollrasen kann bereits nach einigen Wochen vollends beansprucht werden.
  • Ausrollbarer Rasen ist witterungsunabhängig auch in den Wintermonaten problemlos verlegbar.
  • Unkraut hat aufgrund der engmaschigen Grasnarbe beim Rollrasen keine Chance.
  • Mittlerweile gibt es sogar Maulwurfnetze speziell für Rollrasenflächen.

Rollrasen verlegen: Wie soll der Untergrund vorbereitet werden?

Hobby-Gärtner machen sich zum Verlegen des Rollrasens eigenständig ans Werk. Speziell beim Rollrasen ist eine ordentliche Vorbereitung des Untergrunds sehr wichtig. Zu Anfang muss der Boden mit einer Bodenfräse gelockert, danach mit einer Walze geebnet werden. Schwerer, lehmhaltiger Boden wird aufbereitet, beispielsweise durch Zugabe von Sand. Vorab sind Unkraut und anderer Unrat wie Steine zu entfernen.

Kann ich Rollrasen selbst verlegen?

Auch ungeübte Hände sind imstande, einen Rollrasen ordnungsgemäß anzulegen. Voraussetzung ist, dass die wichtigsten Schritte von der Bodenvorbereitung bis zum Verlegen des Rasens eingehalten werden. Da nicht jeder Hobby-Gärtner das passende Werkzeug parat hat, muss unter Umständen ein Baumarkt aufgesucht werden, um sich Walze und Fräse auszuleihen. Wer sich dies nicht zutraut, der sollte sich professionelle Unterstützung holen.

Gibt es Qualitätsunterschiede bei Rollrasen?

Rollrasen ist nicht gleich Rollrasen. Den geeigneten Fertigrasen findet man unter Beachtung des Standorts und der geplanten Nutzungsart. So wird unter anderem strapazierfähiger Nutzrasen wie Spiel- und Sportrasen, Suprarasen oder Eventrasen von spezielleren Varianten wie Reitplatz- oder Tennisrasen unterschieden, die besondere Eigenschaften aufweisen, aber auch spezielle Untergrundvoraussetzungen benötigen.

Wann kann ich den Rollrasen zum ersten Mal mähen?

Nach circa sieben bis zehn Tagen sollte der erste Abschnitt erfolgen, wobei nie mehr als um die Hälfte der Auswuchshöhe gekürzt werden sollte. Als Faustregel gilt: Sobald die Halme eine Höhe zwischen fünf und sieben Zentimetern erreicht haben, wird gemäht. Hierfür unbedingt scharfe Schneidemesser verwenden, da der Rollrasen in der anfänglichen Wachstumsphase äußerst empfindlich reagiert. Die Schnitthöhe sollte auf vier Zentimeter eingestellt werden.

Wie stark muss Rollrasen bewässert werden?

Rollrasen muss nach der Verlegung noch am selben Tag bewässert werden. Danach sollte jeden Tag eine weitere Bewässerungseinheit erfolgen, bis der Rasen nach circa zwei bis drei Wochen vollständig angewachsen ist.

Wie pflege ich die Rasenfläche dauerhaft?

Bei starker Hitze verlangt Fertigrasen sehr viel Bewässerung. Im Idealfall erfolgt eine Düngung des Rasens dreimal im Jahr im Zeitraum von Mai bis Oktober. Ein regelmäßiger Abschnitt ist für gesundes Rasenwachstum ebenfalls zwingend erforderlich. Ganzjährig muss auf mögliche Rasenkrankheiten wie Rotspitzigkeit oder Typhula-Fäule geachtet werden, die umgehend bekämpft werden müssen.

Wie viel wird der Rollrasen kosten?

Rollrasen ist deutlich teurer als einfache Rasenaussaat. Je nach Qualität des Rasens können sich die Preise unterscheiden. Durchschnittlich fallen für 1m² Rollrasen circa 2,50 Euro an, wenn es sich um herkömmlichen Nutz- und Familienrasen handelt. Premium-Modelle mit hoher Strapazier- und Regenrationsfähigkeit können bis zu 5,00 Euro pro Quadratmeter kosten.

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