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Steingarten anlegen leicht gemacht – Ideen, Tipps und Tricks

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Kreative Gärten werden immer beliebter. Das gute alte Blumenbeet hat zwar noch lange nicht ausgedient, trotzdem werden immer mehr Steingärten angelegt. Diese sehen ansprechend aus und erinnern ein wenig an fremde Kulturen. Wer sich solch einen Steingarten anlegen möchte, finden in diesem Artikel hilfreiche Informationen und ein How-To-Do.

Steingarten anlegen – wie bereite ich den Untergrund vor?

Beim Steingarten anlegen heißt es zwar „ohne Schweiß kein Preis“, aber die Arbeit lohnt sich in jedem Fall. Der Untergrund sollte aus Findlingen und Bruchsteinen bestehen. Erst wenn diese den groben Weg bilden, wird mit Geröll, Sand und Split aufgefüllt. Wer kleine Stufen oder ein Plateau erstellen möchte, realisiert dies mit Aufschüttungen. Beim Anlegen ist zu beachten, dass dunkle Plätze oder solche wo kaum Sonne hin kommt, zu Moosbildung neigen. Wer keine Moossteine möchte, ermöglicht ihnen also am besten viel Licht. Wer statt Steinen, Trockenmauern verwendet, sollte den Mörtel im Inneren anbringen, sodass die naturbelassende Optik nicht verloren geht.

Welche Steine sollte ich am besten verwenden?

Steine können unterschiedlicher nicht sein. Wer sich zum ersten Mal so richtig mit Steinen beschäftigt und einen Steingarten anlegen möchte, wird bemerken, wie viele Arten es gibt. Bei der Auswahl und Anordnung der Steine sollten Steingärtner daher folgendes beachten:

  • Bei kleinen Gärten sollten Sie bei einer Steinart bleiben
  • Zuerst große Brocken auflegen, dann den Rest
  • Keine einförmigen Steine auflegen
  • Symmetrische Anordnungen sorgen für ein unnatürliches Aussehen
  • Große Steine ein wenig im Boden einlassen
  • Helle Steine wirken positiver

Kann ich den Steingarten als Hangbefestigung nutzen?

Eine kleine Gebirgslandschaft im eigenen Garten sorgt auf jeden Fall für neugierige Blicke. Wer so einen Garten gestalten möchte, sollte auf Stabilität achten. Niederschläge sind nicht zu unterschätzen und sicherlich möchte niemand einen Murenabgang erleben. Am besten wird der Steingarten stufenartig angelegt, weil dadurch das Herabfließen von Erde verhindert wird. Ferner ist so ein Garten einfacher zu pflegen als ein gerader Garten. Das Erdreich wird mit einer großen Portion Blocksteine gesichert, sodass nach jeder Stufe ein kleiner Sicherheitsdamm etwaigen Schlamm auffängt. Sonst steht der Phantasie nichts im Weg.

Welche Pflanzen eignen sich für meinen Steingarten?

Für den Steingarten gibt es spezielle Pflanzen die vor allem kalkhaltige und sandige Böden möchten. Deswegen sollte sich genügend Sand zwischen den Steinen befinden. Wer heikle Pflanzen einsetzt, sollte vorab den ph-Wert testen und den Boden eventuell mit Kalk anreichern. Dadurch fühlen sich die Pflanzen gleich wohler. Falls dies zu aufwendig ist, werden einfach Pflanzen verwendet, die nicht so heikel sind. Zum Beispiel Rosmarinheide, Moorbeetpflanzen oder Heidekraut. Ein ph-Wert-Test lohnt sich auf jeden Fall, weil die Pflege auf Dauer gesehen ziemlich mühelos ist. Das Anlegen mag ein wenig kompliziert sein, danach ist der Garten pflegeleicht, aber ein echter Hingucker – und so schwer ist es auch nicht.
Besonders beliebt sind vor allem auch winterharte Pflanzen, wie Sempervivum (Hauswurzen) oder Sedum-Gewächse (Fetthenne oder Maurepfeffer) oder andere Sukkulenten-Arten. Diese bekommen Sie günstig im Baumarkt. Gänsekresse sorgt für eine Bodenabdeckung und Ziergehölz bringt ein wenig Abwechslung in den Steingarten. Wer blühende Büsche sehen möchte, setzt am besten auf Forsythien, Rhododendren und Azaleen.

Kann mein Steingarten Heimat für Tiere werden?

Ob der Gärtner möchte oder nicht, manche Tiere werden sich auf jeden Fall dort ansiedeln. Allen voran Insekten, die sich je nach Pflanzenart ziemlich wohl fühlen.
Folgende Tiergäste werden wahrscheinlich auftauchen:

  • Bienen
  • Schmetterlinge
  • Hummeln
  • Ohrwürmer
  • Spinnen
  • Tausendfüßler

Wasser für Amphibien

Wer den Steingarten in ein kleines Wasserparadies verwandelt. Zum Beispiel mit einem kleinen Bach und Teich, darf sich auf viele Wassertierchen freuen. So zum Beispiel Molche, Frösche, Kröten und Insekten, die sich gerne am Wasser aufhalten.

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