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Wärmeübertragsysteme fürs Haus

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Wärmeübertragsysteme fürs Haus

Sie machen sich Gedanken um Haus und Heizung? Sie möchten gern effizient heizen und sich dabei wohl fühlen? Dann sollten Sie sich Gedanken um das für Sie beste Wärmeübertragungssystem machen. Man hat nämlich herausgefunden, dass Häuser gleicher Bauweise aufgrund unterschiedlicher Wärmeübertragungssysteme einen entsprechend abweichenden Energieverbrauch von bis zu ca. 25% aufweisen.

Gleiche Heizkörpergröße unterschiedliche Leistung, warum?

Normalerweise sollte man davon ausgehen, dass mit größerer Heizkörperfläche, auch die Wärmeleistung steigt. Aber Systeme arbeiten unterschiedlich und so braucht ein System z.B. länger zum Aufheizen als ein anderes oder auch mehr Energie, um eine spürbare Wärme zu erzeugen. Generell lassen sich herkömmliche Heizkörper schneller regulieren und erzeugen so rascher Wohlfühltemperatur. Sind sie auch sparsamer? Ja, energetisch gesehen sind Heizkörper, vor allem die modernen Niedertemperaturheizkörper, effizienter als sogenannte Flächenheizungen, welche sich im Boden, in Wänden oder Decken optisch unsichtbar unterbringen lassen.

Welche Vor- und Nachteile bringen die einzelnen Systeme?

Welches System ist für mich am besten geeignet? Dazu müssen vor allem Voraussetzung am Bau, Platz, Optik, Energieeffizienz und der Geldbeutel betrachtet werden. Nicht jeder entscheidet sich für das günstigste System. Wichtig ist der Wohlfühlfaktor. Was sollte man bedenken? Je größer ein Heizkörper, desto mehr Platz braucht er und umso teurer wird es.
Boden-/Decken- oder Wandheizung oder ein Heizkörper? Fußboden-, Decken- oder Wandheizungen sind sehr angenehm. Sie wirbeln, im Gegensatz zu alten Heizkörpern, keinen Staub auf und stören nicht. Außerdem verteilen Sie die Wärme gleichmäßig, was Schimmel und Milben entgegen wirkt. Gleichmäßig erzeugte Wärme wirkt sich vorteilhaft auf die Kosten aus. Herkömmliche Heizkörper geben ihre Energie zu 70% an die Luft ab. Diese wird im Raum nach oben geführt. In und an ihnen sammelt sich mehr Schmutz und sie verstellen den Raum. Wofür entscheiden Sie sich?

Bodenheizung

Gibt es schon seit den alten Römern. Es fühlt sich toll an, über jede Art von Boden zu gehen und wohltuende Wärme zu verspüren. Mittlerweile ist das durch spezielle Trockenbausysteme auch im Altbau möglich und das ist sogar recht sparsam. Leider lässt sich eine Fußbodenheizung nicht so flexibel regulieren wie eine Wandheizung. Die Aufheizzeit ist länger. Das Nassverlegen einer Fußbodenheizung ist teurer, dafür ist sie für Alternativenergien gut nutzbar. Außerdem gibt es bestimmte wärmespeichernde Steine (auch als Wandheizung), die auch nach Abschalten noch über eine Zeitdauer Wärme abgeben (Nachtspeichereffekt).

Heizwände

Sparen enorm viel Energie (ca.25%). Durch die Rohre lassen sich Fernwärme, Öl, Gas oder erneuerbare Energien leiten. Heizwände ragen in den Raum hinein (Raumtrenner) oder werden an der Wand angebracht und strahlen angenehme Wärme aus (Kachelofeneffekt). Bei Öl-/Gas- /Holzkesseln oder Fernwärme sind evtl. normale Heizkörper sparsamer. Allerdings optisch unschön. Der Nachteil einer dünn verputzen Wandheizung besteht darin, dass erstens der Raum minimal kleiner wird, zweitens die Wand nicht zugestellt werden darf und drittens die Reparatur aufwändiger ist. Aber dennoch überwiegen, trotz höherem Kaufpreises, die Vorteile. Außerdem sind Heizwände kombinierbar und können auch als Kühlsystem dienen.

Flachheizung

Was bringen die? Flachheizungen gibt es mittlerweile in allen Designs und Formen, auch der Wand entsprechend angepasst, sogar gebogen. Sie sind als neuere Niedertemperaturheizkörper bis zu 15 % wirtschaftlicher und schaffen schon mit 55 Grad eine behagliche Raumatmosphäre, wogegen die alten Heizkörper bis zu 90 Grad benötigen. Letztere werden aber auch deutlich wärmer.

Konvektoren

Wirklich nur schlecht? sind elektrische Direktheizungen, die in dem Moment, wo Wärme gebraucht wird, welche erzeugen. Sie erzeugen keine Strahlungswärme, sondern warme Luft, die aber auch unangenehm werden kann. Es gibt mobile Standgeräte, die sich kaum von Heizlüftern unterscheiden. Sie eignen sich nur zur vorübergehenden Aufwärmung von Standorten oder selten genutzten Räumen, da sie zwar nicht in der Anschaffung, aber im Verbrauch teuer sind. Außerdem sind sie laut. Dafür sind sie flexibel einsetzbar.

Badheizkörper

Was nimmt man? In erster Linie ist das abhängig von der Größe und Nutzung des Bades. Eine Fußbodenheizung eignet sich genauso wie ein Heizkörper oder ein Handtuchtrockner. Die Fußbodenheizung garantiert warme Füße, aber weniger Wärme. Die herkömmliche Heizung ist energieaufwändig und steht im Weg, ist aber gut regulierbar. Designheizkörper sind durchweg positiv, aber teuer. Und Handtuchhalter sind optisch ganz schön und trocknen die Handtücher, bringen aber wärmetechnisch weniger als ein richtiger Heizkörper. Man sollte das je nach Geschmack für sich selbst entscheiden. Elektroheizkörper sind immer teurer.

Elektroglasheizkörper(300-600€)

Schön und teuer? Sie sind sehr attraktiv und in vielen Farben und Formen erhältlich. Sie werten einen Raum optisch auf. Der elektrisch betriebene Glasheizkörper ist Kunstobjekt und Infrarotwärmequelle in einem. Er erwärmt sich sehr schnell, ist recht dünn und verteilt die Wärme nicht an die Luft, sondern an die Wände und Personen im Raum, ähnlich wie bei Sonnenstrahlen. Glasheizkörper werden einfach an der Wand befestigt und sind auch nicht sehr schwer. Sie können auch als Leuchtelement dienen. Für große Räume brauchen Sie ab 500 Watt Leistung, für kleinere bis 25m² reichen bis 400 Watt. Der Heizkörper wird einfach an den Strom angeschlossen, lässt sich stufenweise regeln ist aber auch etwas teurer in punkto Energiekosten.

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